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Eine
junge Frau beginnt nach einer zerbrochenen Liebe langsam, sich
in ihrem Leben wieder zurechtzufinden. Dabei hilft ihr ihre
Geschichte, die sich selbst erzählt als – Trost und
als Versprechen von Glück.
Mit
einer originellen Struktur und außergewöhnlicher
Stilsicherheit hat Jagoda Marinic, ein Ausnahmetalent in der
deutschen Literatur, eine zarte Geschichte über die Liebe
geschrieben, voller Trauer, feinem Witz und Sehnsucht.
Die
namenlose junge Frau ist angestellt in einer städtischen
Bibliothek in Berlin und betreut die Ausleihe. Spaß macht
das nicht, sich die Beschwerden alter Damen über den Sittenverfall
bei Nabokov anzuhören. Und zu Hause ist es auch nicht viel
lustiger: Das Studentenpärchen, mit dem die junge Frau
zusammenlebt, meint es furchtbar gut mit ihr, und das ist anstrengend.
Aber die Namenlose kämpft sich tapfer durch das wenig geliebte
Großstadtleben und versucht, sich so klein wie möglich
zu machen, um ihr Leben in einfachen Bahnen nicht zu gefährden.
Dann verliebt sie sich widerwillig doch, in einen insistenten
Verehrer – ausgerechnet zu der Zeit, als ihre Mutter ins
Krankenhaus muss.
Entwaffnend
aufrichtig, treffsicher und mutig schreibt Jagoda Marinic über
die Schwierigkeit, sich auf das Leben, die Liebe und die eigene
Geschichte einzulassen.
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